CORNELIA FROBOESS

 

Zu Gast in Gehrden am 13. Januar 2006

Programm : „Man trägt wieder Berlin“

-Ein Berliner Satireabend-

 

 

Aus dem Presse-Echo :

Eine prominente Künstlerin, ein brillantes Programm und knapp 270 restlos begeisterte Besucher in der ausverkauften Gehrdener Festhalle : Mit dem Auftritt von Cornelia Froboess hat das Kulturforum Gehrden im Veranstaltungskalender der Burgbergstadt Maßstäbe gesetzt.

Die bundesweit bekannte und mehrfach preisgekrönte Schauspielerin wurde mit ihrem Programm allen Erwartungen gerecht. Ein Auftritt der Extraklasse  - darin waren sich die stürmisch applaudierenden Zuschauer nach rund zwei Stunden einig. Mit ihrer Lesung „Man trägt wieder Berlin“ zeichnete Froboess ein literarisches Bild des Berlins der Vorkriegsjahrzehnte. Sie war Tucholskys „Lottchen“, sie war die kesse Göre aus Hollaenders Zyklus „Lieder eines armen Mädchens“, effektsicher ließ sie einen naiven Kinderreim in die Stimmung des aufkeimenden Faschismus münden. Die von ihr ausgewählten Texte berichteten von einfachen Menschen mit ihrem Alltagsproblemen, dem Erwachsenwerden in einem sozial schwierigen Umfeld („Zille sein Milljöh“), Familienausflügen in den Grunewald, grandiosen „Aufsteigern“ und den unerschöpflichen Themen von junger Liebe, Beziehungen und Enttäuschungen   - immer  vorgetragen mit brillanter Mimik, mal mit der typischen „Berliner Schnauze“, mal heiter und humorvoll, mal mit nachdenklichen Worten.

Im Anschluss an die Lesung trug sich Cornelia Froboess in das Goldene Buch der Stadt Gehrden ein.

Der Leiter des Kulturforums, Detlef Illemann, hat es einmal mehr geschafft, eine Künstlerin von Rang und Namen in die Burgbergstadt zu holen. Und dafür war ihm das geschätzte Publikum wieder dankbar und sichtlich „amused“.