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Judy Winter
Zu Gast in Gehrden am 13. Dezember 2008 
Programm :
Heinrich Böll „Nicht nur zur Weihnachtszeit“
Aus dem Presse-Echo :
Mit ihrem markant dunklen Timbre hat die Theaterschauspielerin Judy Winter an Sonnabend die Besucher der vorweihnachtlichen Lesung in der Festhalle betört.
Das Publikum fand’s toll : Mit einer außergewöhnlichen Stimme gesegnet, die ihr Markenzeichen geworden ist, zog Judy Winter die rd. 120 Besucher in ihren Bann.
Anfangs habe sich die Künstlerin ein etwas weniger sprödes Publikum gewünscht, lautete gestern Detlefs Illemanns Fazit. „Ich musste ihr erklären, dass die Menschen im Calenberger Land langsamer auftauen“, sagt der Gehrdener, der seit 15 Jahren für das SPD-Kulturforum verantwortlich zeichnet. Der Begeisterungsgrad der Besucher steigerte sich aber im Verlauf der grotesken Geschichte vom sinnentleerten Weihnachtsritual, die Heinrich Böll 1952 aufgeschrieben hat. Judy Winter trug das Geschehen um Tante Millas Weihnachtsbaum mit facettenreicher Ausdruckskraft vor. Bald erkannten die Zuhörer, dass sich Bölls Geschichte keineswegs besinnlich, sondern durchaus bedrohlich entwickeln würde, und sie ließen sich mit Lust in die vermeintliche Idylle hineinziehen.
Nach der Lesung bat Judy Winter um Spenden für die „AIDS-Hilfe“, für die sie sich seit 25 Jahren intensiv engagiert. Die Künstlerin war von der großen Spendenbereitschaft der Gehrdener überwältigt und trug sich anschließend in das Goldene Buch der Stadt Gehrden ein, das der stellvertretende Bürgermeister Henning Harter aus dem Rathaus mitgebracht hatte.
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