Sonnabend, 10. März 2012, 20 Uhr,

im Bürgersaal des Rathauses Gehrden

 

Helmuth Karasek
karasek

 

liest aus seinem Buch

Im Paradies gibt’s keine roten Ampeln“

 

Helmuth Karasek ist einer der profiliertesten deutschen Journalisten; er ist Literaturkritiker, Autor und Professor für Theaterwissenschaft. Gemeinsam mit dem Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki hat Karasek im „Literarischen Quartett“ jahrelang deutsche Autoren mit harschen Urteilen, aber auch mit entwaffnendem Humor an den Rand des Wahnsinns getrieben. Zwanzig Jahre lang leitete er das Kulturressort des „Spiegel“.

 

Mit bestechender Komik und sicherem Blick für Kurioses und Abstruses schreibt Helmuth Karasek seine Glossen über das große und kleine Weltgeschehen. „Die Klugheit von Glossen liegt oft in ihrer vorgeschützten Naivität und Dummheit“, behauptet er und hält Ereignisse fest, über die man den Kopf schütteln, sich entrüsten, aber in jedem Fall auch lachen kann.

 

Im Himmel, so hoffte eine verkehrssündige und bußfertige Pastorin, gibt es keine roten Ampeln. Und die Japaner - so erfahren wir- werden nicht dank Sushi hundert Jahre alt, sondern nur als Karteileichen. Auch die politische Frage, warum sich Westerwelle keine goldene Fünf auf die Schuhsohlen schreibt, wird ebenso kommentiert wie die, warum Seehofer wohl auf seiner Märklin-Eisenbahn eine Merkel-Puppe spazieren fahren lässt.

Bohrende Probleme, lassen Sie sich überraschen !

 

Eintrittskarten zu 20 € gibt es im Vorverkauf in der Buchhandlung „Lesezeichen“ in Gehrden (T. 05108/1298) und tel. bei Detlef Illemann (05108/4317) und Henning Harter (05108/925196)